Licht steuert unsere innere Uhr, welche für unseren Tag-/Nacht-Rhythmus verantwortlich ist. Es beeinflusst essentielle Botenstoffe und Stoffwechselvorgänge.

Betrachten wir den natürlichen Sonnenverlauf: Das “blaue” Kalttonlicht / Tageslicht tagsüber stimuliert unser Wachmacher-Hormon Cortisol und kurbelt damit unsere Aktivität und Leistungsfähigkeit an.

Das “goldene” Warmtonlicht abends stimmt uns auf die Nachtruhe ein. Es stimuliert die Produktion des Hormons Melatonin, das uns entschleunigt und müde macht.

Setzen wir uns abends den blauen bzw. kühlen Lichtspektren aus (Tageslicht) – indem wir z.B. den Abend vor dem iPhone, Tablet, PC oder TV verbringen – gaukeln wir unserem Körper aktive Tageszeit vor. Wir hemmen die Bildung des “Schlafhormons” Melatonin.

Eigentlich kein Wunder, wenn wir nicht schlafen können, oder?

Wer nicht auf Mobile Phone & Co. verzichten möchte, kann den Night Shift Mode von Apple oder den Nachtmodus von Microsoft/Android nutzen, welcher den Display von Kalttonlicht auf Warmtonlicht umschaltet.

Bevor das “Nachtmodus-Feature” auf den Markt kam, bin ich einfach mit meiner gelb-orangen Brille in der Wohnung rumgehüpft, hat auch ganz gut funktioniert.